Tou­ris­mus­ent­wick­lung

Breitschwerd4. Handel, Tourismus, Wirtschaft, 4.3 Tourismus5 Comments

Stel­len­wei­se haben wir wirk­lich schon Over­tou­rism. Bei der Tou­ris­mus­ent­wick­lung müs­sen die Bedürf­nis­se der Bevöl­ke­rung berück­sich­tigt wer­den sonst gibt das Kon­flik­te. Nicht ein­fach “den” Tou­ris­mus ent­wi­ckeln son­dern schau­en: wel­che Ziel­grup­pen brin­gen wirk­lich etwas und wel­che nicht so? Natur­freund­li­chen sanf­ten Tou­ris­mus ger­ne — aber auf Eventhei­nis die mit ihren Quads und Plan­wä­gen durch die Land­schaft bret­tern kön­nen wir ger­ne ver­zich­ten. Dito Wohn­mo­bi­lis­ten — die stel­len sich in die Land­schaft und kacken noch rein wenn es dumm läuft (alles schon gehabt) aber brin­gen nicht mal Umsatz für irgend jemand. Die alle ver­trei­ben auch mehr Leu­te als sie anzie­hen. Also bit­te ein ver­nünf­ti­ges Kon­zept mit akti­ver Steuerung!

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Franz-Josef Lückge
8. Februar 2022 11:01

Das wil­de Par­ken / Über­nach­ten mit Wohn­mo­bi­len soll­te unter­bun­den wer­den (z.B. auf dem obe­ren Mond­hal­de­parkt­platz oder am Ein­gang der Wald­stra­ße zum Neun­lin­den­turm an der Gemar­kungs­gren­ze Bickensohl/Oberrotweil)

Michaela Bauer
10. Februar 2022 8:00

Hier wird der Park­platz auf der Mond­hal­de und auch wei­te­re kos­ten­lo­se Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten geführt: Wohn­mo­bil­stell­platz Vogts­burg im Kai­ser­stuhl Baden-Wür­tem­berg Deutsch­land (mein​wo​mo​.net) Kein Hin­weis dass dort oben nur noch land­wirt­schaft­li­cher Ver­kehr frei­ge­ge­ben ist. An einem angren­zen­den Reb­stück sieht man die Hin­ter­las­sen­schaf­ten der Tou­ris­ten. Schlimm. Für den der die Reben bewirt­schaf­ten muss und für Spaziergänger/Wanderer die dar­an vor­bei­ge­hen müs­sen. Nicht nur auf der Mond­hal­de! Hier muss aktiv was getan werden.

Kerstin Wintermantel
18. April 2022 21:04

Dem kann ich nur zustimmen.

Martin Wintermantel
18. April 2022 22:03

Der Sinn der Plan­wa­gen­fahr­ten, dem Tou­ris­ten die Wein­land­schaft nahe zu brin­gen und wis­sens­wer­tes über den Wein­bau zu ver­mit­teln, lässt lei­der immer mehr nach. Die Plan­wa­gen ähneln immer öfters den aus Frei­burg ver­bann­ten Bier­wä­gen. Es wird nur noch laut­stark her­um gegrölt, teil­wei­se sogar laut­stark beschallt durch Funk­bo­xen per Han­dy. Das mit­fah­ren­de Publi­kum ist auf Par­ty aus, was aber durch die Inten­si­tät (mehr­fa­che Fahr­ten, diver­ser Anbie­ter am Tag) die Anwoh­ner an den Durch­fahrt­we­gen oft ein­fach nur noch nervt. Dem Wein­tou­ris­mus bringt dies in der Regel recht wen­dig, es wird dadurch sicher­lich nicht mehr Wein ver­kauft. Die Serio­si­tät lei­det lei­der immer mehr.

Rolf Helde
22. April 2022 10:10
Antwort auf  Martin Wintermantel

Dies ist ein wich­ti­ger Bei­trag den wir unter­stüt­zen müssen.
Unse­re Lebens­qua­li­tät am Kai­ser­stuhl ist bekannt gewor­den durch unse­re aus­ser­ge­wöhn­lich schö­ne Natur, gutes Essen, guter Wein und gesel­li­ges Miteinander.
Dies muss erhal­ten bleiben.
Kein Sauf-Tou­ris­mus oder Event-Tou­ris­mus wie es immer mehr fest­zu­stel­len ist.
Gröh­len­de, betrun­ke­ne “Ver­gnü­gung-Suchen­de” fah­ren durch Burk­heim — ein tol­ler Anblick für die Tou­ris­ten die gemüt­lich in der Alt­stadt ein Vier­te­le trinken.
25 und mehr Quad-Motor­rä­der fah­ren durch die Alt­stadt, durch die Rhein­au­en und Reb­ber­ge und hin­ter­las­sen Gestank, Müll und zer­stör­te Natur.
Auf die­sen Bal­ler­mann Tou­ris­mus ver­zich­ten wir.