Natur­er­le­ben in wert­vol­len Außenbereichen

Breitschwerd1. Städtebauliche Entwicklung2 Comments

Unse­re wert­vol­len Außen­be­rei­che, bei­spiels­wei­se das Ellen­buch, soll­ten erhal­ten blei­ben. Dies geschieht am bes­ten durch die Fort­set­zung einer natur­ver­träg­li­chen Land­nut­zung. Zuneh­mend wird jedoch die Bewirt­schaf­tung von Flä­chen auf­ge­ge­ben. Gleich­zei­tig ist der Außen­be­reich Erho­lungs­raum, und zwar für die All­ge­mein­heit, nicht für Ein­zel­ne. Indi­vi­du­el­le Frei­zeit­nut­zun­gen mit Tram­po­li­nen, Gar­ten­häus­chen, Klet­ter­ge­rüs­ten, Rut­schen, Wohn­mo­bi­len.…. neh­men zu, gehö­ren aber nicht zu einem pri­ve­li­gier­ten land­wirt­schaft­li­chen Betrieb und stö­ren. Eben­so sind im Außen­be­reich Ein­frie­dun­gen grund­sätz­lich ver­bo­ten. Es wäre loh­nens­wert, für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung die­ser öko­lo­gisch wert­vol­len Tal­la­gen, wie das Ellen­buch, die gleich­zei­tig Erho­lungs­raum sind, Lösungs­an­sät­ze und Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln, evtl. gemein­sam mit exter­nen Partnern.

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Martin Wintermantel
18. April 2022 21:39

Ehe­ma­li­ge Äcker wer­den schon lan­ge nicht mehr zum Anpflan­zen von Obst und Gemü­se genutzt, son­dern mit Gar­ten­lau­ben, alten Wohn­wä­gen oder ähn­li­chem zuge­stellt und als Aus­weich­mög­lich­keit zum Wohn­sitz genutzt bei dem ggf. kein Bal­kon oder eine Ter­ras­se vor­han­den ist. Ver­mehrt geht es nicht mehr um die Ent­span­nung, son­dern immer häu­fi­ger wird Par­ty gemacht und der Erho­lungs­raum (der auch für die Tier­welt da ist) kann nicht mehr län­ger als Rück­zugs­ort genutzt wer­den bzw. sie wer­den vertrieben.

Rolf Helde
22. April 2022 9:51
Antwort auf  Martin Wintermantel

Ihren Auf­ruf kann man nur unterstützen.
Ergän­zen möch­te ich die inner­ört­li­che Zunah­me der Gär­ten des Grau­ens:
Stein­gär­ten, Schot­ter­gär­ten, Stein­wüs­ten sind laut Gesetz BW ver­bo­ten und müs­sen rück­ge­baut werden !
Stattdessen:
Gär­ten die in unse­re Ort­schaf­ten pas­sen und unse­re Natur nach­hal­tig unterstützen.
Vögel, Insek­ten und Amphi­bi­en — Bie­nen­fres­ser, Wie­de­hopf und Sma­ragd­eidech­sen fin­den Nah­rung und/ oder Unterschlupf.
Nicht nur tou­ris­tisch mit schö­nen Fotos die­se wun­der­ba­re Natur in Vogts­bur bewer­ben son­dern auch etwas dafür tun damit die­se erhal­ten bleiben.
Dies ist uner­setz­li­che Lebens­qua­li­tät für unse­re Bür­ger und Touristen.